Tipps für die Mittagspause
Schlappe Fritten und welke Salatblätter hängen Ihnen zum Hals raus und schlagen Ihnen zudem auf die Verdauung? Dann überlassen Sie Ihre Ernährung nicht länger dem Kiosk um die Ecke oder dem Betreiber einer Großkantine.
Mit etwas Eigeninitiative bestimmen Sie selbst, was Sie in der Mittagspause zu sich nehmen - und was Ihrem Körper gut tut. Und lassen sich Ernährungsfehler einmal nicht vermeiden, dann gleichen Sie diese durch gesunde Snacks wieder aus. Als Faustregel gilt: Zu jeder gekochten Mahlzeit ein Stück Rohkost verzehren.

 

Tipps für Kantinenbesucher
Vielleicht haben Sie Glück mit Ihrer Kantine, und Sie können täglich zwischen knackigen Salaten und Vollkornprodukten wählen. Die Regel ist das leider nicht: Vollwertige Gerichte und Rohkost stehen noch lange nicht auf allen Speiseplänen deutscher Kantinen.
Hier hilft nur Eigeninitiative. Bringen Sie, so oft es Ihre Zeit erlaubt, ein eigenes Lunchpaket mit. An den anderen Tagen ergänzen Sie Ihre Mahlzeit mit reichlich Obst und Rohkost, wie Tomaten, Karotten- oder Paprikasticks. Damit Sie an stressigen Tagen nicht das Erstbeste essen müssen, halten Sie einen Vorrat an lagerfähigem Obst, Vollkornkräckern oder Reiswaffeln an Ihrem Arbeitsplatz. Auch mit einem saftigen Vollkornbrot gleichen Sie Ernährungsfehler aus.

 

 

Tipps für Selbstgekochtes
Ist in Ihrem Betrieb eine Mikrowelle für die Mitarbeiter vorhanden, kochen Sie vor und frieren Sie Ihre Mahlzeiten portionsweise ein. Aber auch ohne Mikrowelle müssen Sie nicht auf Selbstgekochtes verzichten: Omelettes, Vollkorn-Bratlinge oder ein Stück Gemüse-Vollkorn-Pizza sind nur einige der Gerichte, die kalt ebenso gut wie warm schmecken.
Auch Salate lassen sich gut vorbereiten: Blattsalat waschen, trocken schleudern, in einem verschlossenen Beutel im Kühlschrank aufbewahren und portionsweise mitbringen. Selbstgemachtes Salatdressing in einer Flasche abfüllen und im Betriebsraum deponieren. Dressings ohne Joghurt bleiben im Kühlschrank mehrere Wochen frisch.

 

Trinken
Während an den meisten Arbeitsplätzen viel Kaffee angeboten wird, stehen gesunde Getränke wie Mineralwasser oder Früchte- und Kräutertees selten zur Verfügung. So schaffen es die wenigsten Arbeitnehmer, täglich 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit zu trinken - so viel braucht der Darm, um gut funktionieren zu können.
Auch hier ist Eigeninitiative gefragt: Stellen Sie sich einen Kasten Wasser an Ihren Arbeitsplatz. Erinnern Sie sich mit einem kleinen Notizzettel selbst ans Trinken oder nehmen Sie sich ein Tagessoll an Wasser vor, das Sie über den Tag verteilt trinken. Füllen Sie sich auch mal eine Kanne Früchtetee ab, damit etwas Abwechslung in Ihren Trink-Tag kommt.

 

Kaffeeklatsch
Ihre Kollegin hat Geburtstag und fährt mit einer Kaffeetafel auf, die alles ist, nur nicht gesund? Macht nichts. Gegen einen gelegentlichen Kaffeeklatsch, inklusive Kuchen, hat Ihre Verdauung überhaupt nichts. Ziehen Sie zwar generell einen Obstkuchen der Sahnetorte vor - aber wenn Sie schon beim Anblick der Schwarzwälder Kirschtorte innerlich jubeln, dann gönnen Sie sich ein Stück.
Mit einer ausgewogenen Ernährung sind Sie nicht auf Diät. Entscheidend ist, dass solche Anlässe die Ausnahme bleiben und Ihr Darm nicht täglich mit schweren Speisen fertig werden muss. Wenn sich Kirschtorte & Co. erfahrungsgemäß mit Verstopfung rächen, dann ergreifen Sie vorbeugend Maßnahmen. Naschen Sie noch im Büro ein Paar Backpflaumen oder essen Sie am Abend einen Joghurt mit Leinsamen oder Weizenkleie.