So wirksam wie der Klassiker Midro Tee, nur praktischer für unterwegs – das sind Midro Abführ-Tabletten. Midro Abführ Tabletten sind auf pflanzlicher Basis hergestellt.
Ihr Wirkstoff Sennesfrüchte hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Auch Studien bestätigen die hohe Zuverlässigkeit der Sennesfrucht. So vereint die Tablette von Midro die Vorteile eines bewährten Heilmittels aus der Natur mit dem Komfort eines modernen Präparats.
Midro Abführ-Tabletten sind nach Maß dosierbar und sorgen über Nacht für eine sanfte und effiziente Darmentleerung.

Dosierung:
Erwachsene nehmen 2–4 Tabletten ein. Die abführende Wirkung tritt nach 8–12 Stunden ein. Deshalb nimmt man Midro AbführTabletten am besten vor dem Schlafengehen ein.

Packungsgröße:
Midro Abführ-Tabletten: 100 Tabletten
Midro Abführ-Tabletten Wirkstoff: Sennesfrüchte. Zur kurzfristigen Einnahme bei Verstopfung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Gebrauchsinformation

Gebrauchsinformation Midro Abführ-Tabletten
Zusammensetzung:
Wirkstoff: Tinnevelly-Sennesfrüchte-Pulver.
1 Tablette enthält: arzneilich wirksamer Bestandteil:
250–318 mg Tinnevelly-Sennesfrüchte-Pulver, entsprechend
7 mg Hydroxyanthracenderivate, berechnet als
Sennosid B;
sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Cellulosepulver,
Carmelose-Natrium, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid,
Magnesiumstearat.
Inhalt und Darreichungsform: 100 Tabletten.
Stoff- und Indikationsgruppe: Midro Abführ Tabletten
gehören zu der Gruppe der pflanzlichen, stimulierenden
Abführmittel.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:
Midro Lörrach GmbH, Bärenfelser Str. 7, 79539 Lörrach
Anwendungsgebiete:
Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Zul-Nr. 6104768.00.00
Apothekenpflichtig

Für Kinder unzugänglich und in der Originalpackung
aufbewahren.

Gegenanzeigen:
Midro Abführ Tabletten dürfen nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Tinnevelly-Sennesfrüchte oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei Darmverschluß, bei Blinddarmentzündung, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache, bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten, bei Kindern unter 12 Jahren. Wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Midro Abführ Tabletten während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Wann dürfen Sie Midro Abführ Tabletten erst nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden:
Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten, den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykoside), Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen Antiarrhythmika), Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindenhormone) und Süßholzwurzel.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.
Hinweis: Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei Einnahme von Midro Abführ Tabletten ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Wechselwirkungen:
Bei chronischem Gebrauch/Mißbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich. Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung bestimmter Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel verstärkt werden.

Dosierungsanleitung, Art der Anwendung:
Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen; das entspricht 4 Midro Abführ Tabletten (= 28 mg Hydroxyanthracenderivate). Erwachsene und Kinder über 12 Jahren nehmen einmal täglich 1 - 4 Tabletten mit viel Flüssigkeit ein. Die persönlich richtige Dosierung von Midro Abführ Tabletten ist die geringste, die erforderlich ist, einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Da die Wirkung von Midro Abführ Tabletten erst nach 8 - 12 Stunden eintritt, empfiehlt sich die Einnahme nach dem Abendessen.
Hinweis: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (bei täglicher Einnahme 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.

Anwendungsfehler und Überdosierung:
Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

Nebenwirkungen:
Sehr selten kann es zu krampfartige Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem), auftreten. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harnes auftreten. Bei langandauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Mißbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen. Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung steigernde Arzneimittel) und Cortison und cortisonähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide). Bei langandauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiss und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis Coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen:
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich. Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann. Hinweis: Midro Abführ Tabletten sollten nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 3 Jahre, nach Anbruch 12 Monate.
Vor Licht und Feuchtigkeit schützen.
Stand der Information: Dezember 2002