Schnelle Helfer sind
"Ballaststoff-Bomben"
wie Dörrobst oder
Weizenkleie.
Milchzucker
trägt mittelfristig zu
einer
besseren Verdauung
bei.

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Erste Hilfe bei Verstopfung
Trotzdem sollten wir unsere Verdauung in der täglichen Ernährung
so gut es eben geht unterstützen. Indem wir beispielsweise besonders
wirkungsvolle, natürliche Nahrungsmittel zu uns nehmen, die in konzentrierter
Form größeren Mengen quell- und ballaststoffhaltiger Nahrungsmittel
entsprechen.
Besonders hilfreich sind bestimmte Früchte, wie etwa Pflaumen, Feigen,
Tamarinde, Rhabarber und Äpfel, wobei neben Pektinen und Ballaststoffen
auch ein hoher Anteil schwer resorbierbarer Fruchtsäuren dafür
sorgen, dass die oben beschriebenen Effekte eintreten.
Auch die Weizenkleie, nichts anderes als die innere Schale des Weizenkorns,
die beim Mahlen üblicherweise entfernt wird, vermag ihr Volumen bei
ausreichender Wasseraufnahme so zu vergrößern, dass der für
die Verdauung entscheidende Dehnungsreflex in der Dickdarmwand ausgelöst
wird.
Geschieht dies bei den vorgenannten Substanzen auf eher direktem Wege
über eine gezielte Bindung von Wasser im Darm, wirkt z. B. Milchzucker
indirekt, weil er aufgrund verzögerter Löslichkeit in den oberen
Darmabschnitten bis in den Dickdarm gelangt und dort den natürlich
vorkommenden Bakterien als Nahrung dient, die nun ihrerseits für
eine bessere Verdauung sorgen.
Gerade in der Kombination bieten jene Substanzen eine sinnvolle Ergänzung
zur wünschenswerten ausgewogenen Ernährung, die jedoch aus verschiedenen
Gründen nicht immer praktikabel ist: Hartnäckige, sog. liebgewonnene
Gewohnheiten sind da noch die schwächeren Argumente häufiges
auswärtiges Essen, beruflich bedingte Hektik und Bewegungsmangel
sowie andere psychische Stressfaktoren dagegen nachhaltige Zwänge,
denen sich kaum jemand nach Belieben entziehen kann.
Insofern wird es auch weiterhin bei vielen Menschen notwendig und vertretbar
bleiben, auf natürliche Weise der Verdauung auf die Sprünge
zu helfen.
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